Lokdepot Rapperswil

parallax background

Das Lokdepot Rapperswil

Historischer Aufführungsort

Einmalig für Kultur genutzt, Neuland

Ein Ort der lockt, der anzieht, der in Staunen versetzt

Ungewohnt, attraktiv, im Herzen von Rapperswil

Das Lokdepot Rapperswil! Tausende fahren täglich an ihm vorbei und doch nehmen jeweils die wenigsten bewusst Notiz davon. Eigentlich hat es ja längst ausgedient, wird aber immer noch im ursprünglichen Sinne benutzt: Als Depot!

Faszinierend das Äussere! Architektur aus vergangenen Zeiten. Spannend das Innere! Die Gleise, die Leitungen, die Decke, das Licht, die Fenster, die Akustik. Erst recht das ganz besondere Erlebnis, wenn dieses Lokdepot Rapperswil zum Konzertsaal mutiert und das Publikum musikalisch in die Welt des Mittelalters und optisch in die vergangene Welt der fast noch dampfenden Eisenbahn abtauchen lässt!

Der Begriff Depot (oder auch Lokremise) stammt aus der Zeit der Dampflokomotiven, die einen Vorrat an Kohle und Wasser und auf Bergstrecken zusätzliche Lokomotiven brauchten. Für die elektrischen Lokomotiven brauchte es weniger Depots, sie wurden dort gebaut, wo die Lokomotiven benötigt wurden. Das waren die Endpunkte der Strecken, die Endbahnhöfe.

Die Depots befinden sich in unmittelbarer Nähe zu einem Bahnhof, sind jedoch eigene Anlagen. Die grossen Depots, die sich selbst verwalten, werden als Depotinspektion bezeichnet, die kleineren als Nebendepots. Die kleinen Depots bestehen oft nur aus einer Lokremise, einer Garage für die Lokomotiven. Hier werden die kleine Wartung und einfache Reparaturen vorgenommen. Bei den grösseren Depots kommen Waschanlagen für die Lokomotiven und Eisenbahnwagen, Werkstatt- und Dienstgebäude dazu.